Über eine Straße, die beidseitig von Widdersphingen gesäumt wird, führt die Verbindung vom Luxor-Tempel zu den berühmten, teilweise wohlerhaltenen, altägyptische Tempelbauten im Tempelbezirk von Kárnak.
Herausragend unter den Ruinen sind der Chons-Tempel, der große Tempel des Amun mit seinen insgesamt zehn Pylonen, deren Breite bis zu 110 m beträgt und eine Höhe von bis zu 40 m besitzen, die Halle der Bubastiden sowie der Palast Thutmosis III.. Des Weiteren sind kleinere Tempelbauten zu sehen, wie das Heiligtum des Ptah, der Tempel des Month, ein Tempel von Amenophis II. und der Tempel der Mut.
Mitten in der Anlage liegt der sogenannte Heilige See, ein großes, gemauertes, rechteckiges Becken, das ursprünglich über einen unterirdischen Kanal mit Nilwasser gespeist wurde und das die Priester für rituelle Bäder verwendeten.
Zu verschiedenen Zeiten erbaut, umfassen die Ruinen von Kárnak einen Zeitraum von mehr als 2.400 Jahren. Schon unter Pharao Amenemhet I. aus der 12. Dynastie wurde daran gebaut wurde und auch die Ptolemäer waren hier noch tätig, wie die 323 v. Chr. erbaute Cella Philippi beweist.
Weiterführende Links:
Pyramiden
El Gouna
Nilkreuzfahrten
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