Angola liegt an der Südwestküste des afrikanischen Kontinents und grenzt im Süden an Nambia, im Osten an Sambia und im Norden an die Demokratische Republik Kongo. Der Westen des Landes verläuft am Atlantischem Ozean entlang. Zu Angola gehört auch die Exklave Cabinda, die durch die Demokratische Republik Kongo vom Rest des Landes getrennt ist und im Norden an die Republik Kongo grenzt.
ANG
zwischen 4° 22 und 18° 02 südlicher Breite sowie 11° 41 und 24° 05 östlicher Länge
1.25 Millionen km²
42% Wald
3% Ackerland
24% Wiesen und Weiden
N - S 1300 km
W - O bis 1200 km
1.600 km
Luanda
Luanda (ca. 2.081.000 Einwohner)
Huambo (ca. 203.000 Einwohner)
Benguela (ca. 155.000 Einwohner)
Lobito (ca. 150.000 Einwohner)
Lubango (ca. 105.000 Einwohner)
18 Provinzen: Bengo, Benguela, Bie, Cabinda, Cuando Cubango, Cuanza Norte, Cuanza Sul, Cunene, Huambo, Huila, Luanda, Lunda Norte, Lunda Sul, Malanje, Moxico, Namibe, Uige, Zaire
höchster Berg: Serra Moco 2.610 m
längster Fluss: Okawango (Teil) 1.300 km
April bis September
MEZ (UTC + 1)
Aktuelle Uhrzeiten finden Sie hier unter www.zeit-online.de
Botschaft der Republik Angola
mit Konsularabteilung, Berlin
Zuständigkeiten: Bundesrepublik Deutschland
Wallstraße 58
10179 Berlin
Sprechzeit: Botschaft Mo bis Fr 9-16 Uhr, Konsularabt. Mo bis Fr 9-12 Uhr
Tel: (0 30) 240 89 70
Fax: (0 30) 24 08 97 12
Fax Konsularabt.: (0 30) 24 08 97 57
Email: botschaft@botschaftangola.de
Homepage: www.botschaftangola.de
Offizielle Landessprache ist Portugiesisch.
Die meisten Einwohner sprechen Bantu-Sprachen (Ombundu, Kimbundu, Chokwe, Lwena, Kikongo).
1 Neuer Kwanza = 100 Lwei
Den aktuellen Kurs finden Sie auf www.wechselkurse.de
Kw, AON (ISO-Code)
Banknoten gibt es im Wert von 100, 50, 10 und 5 Kw
Münzen in den Nennbeträgen 100, 50, 20, 10, 5, 2 und 1 Kw sowie 50 Lwei
Werden nur in einigen großen Hotels akzeptiert.
Werden meistens nicht akzeptiert.
12.478.000 Einwohner
10 Menschen je km²
Post: Luftpostsendungen sind nach Europa zwischen 5 bis 10 Tagen unterwegs. Die Inlandspost ist verhältnismäßig zuverlässig.
Internet/E-Mail: Anbieter: EBONET (www.ebonet.net) und NETANGOLA (www.netangola.com). In Luanda gibt es Internetcafés.
GSM 900.
UNITEL S. a. r. l.
Der Empfangs/Sendebereich beschränkt sich zur Zeit auf Luanda und die nähere Umgebung.
220 V, 60 Hz
Nach Deutschland: 0049
Von Deutschland: 00244
Bank: Mo bis Fr 8.00-12.00 Uhr und 14.00-15.00 Uhr
Büro: Mo bis Fr 8.30-12.30 und 14.00-18.00 Uhr, einige auch Sa 8.30-12.30 Uhr
Präsidiale Republik
Präsident
keine
Zu den aktuellen Impfvorschriften und Impfempfehlung dieses Landes >> hier
Visum notwendig. Zur Beantragung wird u.a. ein gültiger Reisepass benötigt. Antragsdauer ca. 2-3 Wochen.
Botschaft der Republik Angola
mit Konsularabteilung, Berlin
Zuständigkeiten:
Bundesrepublik Deutschland
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Embaixada da República Federal da Alemanha, Luanda
Avenida 4 de Fevereiro
120
Luanda
Tel: (00244 2) 33 47 73, 33 45 16
Fax: (00244 2) 33 45 16
Email: germanembassy.luanda@ebonet.net
Angola ist ein Staat in Südwest-Afrika.
Nationalfeiertag ist der 11. November, Tag der Unabhängigkeit (1975). Angola grenzt an Namibia, Sambia, die Demokratische Republik Kongo und den Atlantischen Ozean. Die Exklave Cabinda liegt ganz im Norden zwischen der Demokratischen Republik Kongo und der Republik Kongo am Atlantik.
Der Name Angola leitet sich von dem Titel Ngola der Könige des Kongoreiches ab. Die Region erhielt ihren Namen durch die ersten portugiesischen Seefahrer, die an der angolanischen Küste anlandeten.
Die Republik Angola liegt zwischen 4° 22 und 18° 02 südlicher Breite sowie 11° 4 und 24° 05 östlicher Länge. Das Land gliedert sich grob in eine schmale Niederung entlang der Atlantikküste, die in Richtung Osten, zum Landesinneren hin, zum Hochland von Bie ansteigt: Es macht den größten Teil Angolas aus, ist im Süden flach und in der Landes-Mitte bergig. Der höchste Berg ist der in diesem Hochland liegende Serra Moco mit 2.610 m. Der Osten Angolas wird vom Sambesi durchflossen.
Angola teilt sich in drei Klimazonen, an der Küste und im Norden des Landes ist es Tropisch, das Hochland im Zentrum und Süden des Landes ist gemäßigt-tropisch, im Südosten des Landes ist es überwiegend heiß und trocken. Die Vegetation reicht klimabedingt von tropischem Regenwald im Norden und in Cabinda, über Baumsavannen im Zentrum, bis zur trockenen Grassavanne, die durchsetzt ist mit Euphorbien (Wolfsmilchgewächse), Akazien und Affenbrotbäumen. Von Namibia ausgehend zieht sich entlang der Südwestküste ein Wüstenstreifen. Die Fauna Angolas ist reich an Wildtieren, es finden sich Elefanten, Flusspferde, Geparden, Gnus, Krokodile, Strauße, Nashörner und Zebras. Die Ausweitung der Landwirtschaft, aber auch die Zerstörungen durch die Bürgerkriege und der Handel mit Elfenbein gefährden das Überleben vieler Arten.
Die Bevölkerung Angolas setzt sich mehrheitlich aus drei Bantu - Volksgruppen zusammen, von denen jede ihren eigenen Dialekt spricht. 37 % der Bevölkerung sind Ovimbundu, 25 % Kimbundu und 13 % Bakongo. Zahlenmäßig weniger stark vertretene Volksgruppen sind z.B. die Chokwe (auch Lunda), Ganguela, Nhaneca-Humbe, Ambo, Herero und Xindunga. Etwa 2 % der Bevölkerung sind von gemischter Ethnizität, Europäer, überwiegend mit Portugiesischen Vorfahren, machen ungefähr 1 % der Bevölkerung aus. Portugiesen sind, mit knapp 30.000 Menschen, auch die größte nicht-angolanische Volksgruppe im Land. Portugiesisch ist sowohl Amtssprache als auch die am weitesten verbreitete Sprache in Angola. Andere Sprachen und Dialekte sind z.B. Umbundu, Kimbundu, Kikongo, Tchokwe, Ngangela, Oshiwambo (Kwanyama, Ndonga) und Otjiherero.
Die Ernährungs- und Gesundheitssituation der angolanischen Bevölkerung ist größtenteils katastrophal. Nur ca. 30 % der Bevölkerung haben Zugang zu grundlegender medizinischer Versorgung und nur 40 % haben Zugang zu ausreichend reinem Trinkwasser. Jährlich sterben tausende Menschen an eigentlich leicht heilbaren Krankheiten wie Malaria, Durchfallerkrankungen oder Atemwegsentzündungen. Daneben sind Meningitis, Tuberkulose und Erkrankungen durch Wurmbefall verbreitet. Etwa ein Drittel der Bevölkerung ist teilweise oder vollständig von ausländischen Nahrungsmittelhilfen abhängig.
Die Sterblichkeitsrate von Kindern unter 5 Jahren ist die zweithöchste der Welt, statistisch stirbt alle drei Minuten ein Kind in Angola. Aufgrund der mangelnden medizinischen Versorgung ist auch die Zahl der Frauen die während der Geburt sterben extrem hoch. Nach UN-Angaben liegt die durchschnittliche Lebenserwartung in Angola bei 44,6 Jahren.
Zur Zeit ist die politische Macht auf die Präsidentschaft konzentriert. Die Exekutive besteht aus dem Präsidenten, dem Premierminister (zur Zeit Fernando da Piedade Dias dos Santos) und dem Ministerrat. Der Ministerrat, bestehend aus allen Regierungsministern und Vizeministern, trifft sich regelmäßig, um über politische Themen zu diskutieren. Die Gouverneure der 18 Provinzen werden vom Präsidenten ernannt und handeln nach seinen Vorstellungen. Das Verfassungsrecht von 1992 begründet die wesentlichen Merkmale der Regierungsstruktur und nennt die Rechte und Pflichten der Bürger. Das Rechtssystem, welches auf dem portugiesischen Recht und dem Gewohnheitsrecht basiert, ist schwach und bruchstückhaft. Gerichte sind nur in 12 von mehr als 140 Stadtverwaltungen tätig. Das oberste Gericht dient als Rechtsmittelinstanz. Ein Verfassungsgericht, mit der Fähigkeit einer unparteiischen Bewertung, wurde niemals ernannt, obwohl es das Gesetz vorsieht.
Der 26 Jahre andauernde Bürgerkrieg hat die politischen und gesellschaftlichen Einrichtungen des Landes zerstört. Die UN vermutet, dass es in Angola 1,8 Millionen Flüchtlinge gibt. Ungefähr 4 Millionen Menschen sind vom Krieg betroffen. Täglich spiegeln die Lebensbedingungen im ganzen Land, besonders in Luanda (ungefähr 2,7 Million Menschen leben in Luanda), den Zusammenbruch der Verwaltungsinfrastruktur und der vielen gesellschaftlichen Einrichtungen wider. Krankenhäuser haben weder Medikamente noch eine Grundausstattung. Schulen haben keine Bücher und Angestellte im öffentlichen Dienst besitzen kein Zubehör, um ihrer täglichen Arbeit nachzugehen.
Der Präsident hat verkündet, dass die Regierung vorhat, im Jahre 2006 Wahlen durchzuführen. Diese Wahlen wären die ersten seit 1992. Durch diese Wahlen könnte ein neuer Präsident und eine neue Nationalversammlung gewählt werden.
• FDA - Foro Democrático Angolano
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FNLA - Frente Nacional da Libertação de Angola
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MPLA - Movimento Popular de Libertação de Angola (unter Führung von Jose Eduardo Dos Santos, Mehrheit in der Nationalversammlung seit 1975, bis 1991 Einheitspartei mit Marxistischer Prägung)
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PAJOCA - Partido Angolano da Juventude Operária
• PRD - Partido Renovador Democrático
• PRS - Partido de Renovação Social
• TRD - Tendência de Reflexão Democrática
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UNITA - União Nacional para a Independência Total (Übergangsleitung: Paulo Lukamba "GATO", ist die stärkste Oppositionspartei und verfügt nach dem Protokoll von Lusaka von 1994 über 4 Minister und 7 Vizeminister in der Regierung)
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UNITA-Renovada - (Generalsekretär: Jorge Valentim, seit Oktober 2002 wieder Teil der UNITA)
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UNTA (União Nacional dos Trabalhadores Angolanos)
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CGSILA (Confederação Geral dos Sindicatos Independentes e livres de Angola)
Die fünf größten Städte sind:
• Luanda (2.819.000 Einwohner)
• Huambo (203.000 Einwohner)
• Benguela (155.000 Einwohner)
• Lobito (150.000 Einwohner)
• Lubango (105.000 Einwohner)
Angola gliedert sich in 18 Provinzen (portugiesisch: provincias, Singular - provincia); die Hauptstädte der Provinzen stehen in Klammern.
• 1 Bengo (Caxito)
• 2 Benguela (Benguela)
• 3 Bie (Kuito)
• 4 Cabinda (Cabinda)
• 5 Cuando Cubango (Menongue)
• 6 Cuanza Norte (NDalantando)
• 7 Cuanza Sul (Sumbre)
• 8 Cunene (Ondijiva)
• 9 Huambo (Huambo)
• 10 Huila (Lubango)
• 11 Luanda (Luanda)
• 12 Lunda Norte (Lucapa)
• 13 Lunda Sul (Saurimo)
• 14 Malange (Malanje)
• 15 Moxico (Luena)
• 16 Namibe (Namibe)
• 17 Uige (Uige)
• 18 Zaire (MBanza Kongo)
Angola besitzt reiche Erdöl-Vorkommen, Diamanten und Mineralien, die in Minen im Nordosten des Landes gefördert werden. Die Bodenschätze machen das Land zu einem der reichsten Länder Afrikas. Der Großteil der angolanischen Wirtschaft lebt vom Öl und seinen Produkten. Die Erlöse aus dem Handel mit Erdöl machen über 90 % der Exporte, über 80 % des Staatshaushaltes und ca. 50 % des Bruttosozialproduktes Angolas aus. Die wichtigsten Handelspartner für den Export von Gütern und Rohstoffen sind die USA, China, Frankreich, Belgien und Spanien. Importpartner sind überwiegend Portugal, Südafrika, USA, Frankreich und Brasilien.
• Agrarwirtschaft: ~85 %
•
Industrie und Dienstleistungssektor: ~15 %
Das berühmteste angolanische Volkslied ist Kumbaya (Come by here, my Lord). Der Ursprung des Volksliedes ist jedoch umstritten. Einige Sprachforscher glauben, dass dieses Lied in Gullah, einer Kreolsprache von der Küste Georgias bzw. South Carolinas, entstand. Falls diese These stimmt, muss das Lied nach Angola gebracht worden sein. Höchstwahrscheinlich brachten amerikanische Missionare das Lied nach Angola, wo es zu einem späteren Zeit wiederentdeckt wurde.
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