
In Bangkok gibt es Restaurants für praktisch jeden Geschmack. Alle wichtigen europäischen, nah- und fernöstlichen Geschmacksrichtungen sind in vielen Feinschmecker-Restaurants vertreten. Die höchste Restaurant-Dichte haben wohl die Gebiete, in denen sich die Touristen hauptsächlich aufhalten, allen voran die Sukhumvit-Road mit ihren zahlreichen Nebenstraßen. Reiseführer behaupten, in diesen Gebieten sei man nie weiter als 50 Meter vom nächsten Restaurant entfernt.
An den zahlreichen Garküchen und Straßenständen, die sich in Bangkok praktisch „an jeder Straßenecke“ befinden, kann man sich im Vergleich zu unseren hiesigen Restaurants unglaublich preiswert satt essen. Das Essen aus diesen Freiluft-Küchen, im englischen Sprachgebrauch „Street Food“ oder auch „Hawker Food“ genannt, ist aus dem täglichen Leben vieler Thais in den großen Städten nicht mehr wegzudenken. Hausfrauen kochen immer seltener selbst, sie werden schon scherzhaft „Plastic Bag Housewives“ genannt, da sie das Garküchen-Essen in Plastiktüten nach Hause tragen.
Noch vor 100 Jahren, als Bangkok noch das „Venedig des Ostens“ war, wurden Snacks, Nudelsuppen oder vollständige Mahlzeiten hauptsächlich aus kleinen Booten heraus verkauft, heute können diese Stände aus zwei Rattankörben bestehen, die über der Schulter getragen werden, es mögen Handkarren sein, Motorrad-Beiwagen oder auch einfache Tische, die am Straßenrand stehen. Erfahrene Garküchen-Esser können die hergestellten Gerichte an den ausliegenden Ingredienzien erkennen, oder sogar an den Gerätschaften (tönerne Mörser, Dämpftöpfe, flache Riesenpfannen), die die Köche benutzen.
Food Courts, auch als Food Center bekannt, sind eine mehr oder weniger große Anzahl von Garküchen in einer hygienischen Umgebung - meist im Souterrain oder im obersten Stockwerk der großen Kaufhäuser. Die Food Courts sind „Schatzfunde von Anblicken, Gerüchen und Geschmäckern dutzender Miniküchen, die sich gegenseitig zu übertreffen suchen“, wie es eine Touristen-Broschüre formulierte.
Jede Garküche stellt ihre eigenen Spezialität her. Bezahlt wird hier nicht mit Bargeld, sondern mit „Coupons“ in verschiedenen Denotationen, die vorher am Eingang gekauft werden können, nicht benutzte Coupons können zurückgegeben werden. Die beliebtesten Food Courts sind in den Kaufhäusern Central Chidlom oder auch im Maaboonkrong (MBK), beide einfach mit dem Skytrain zu erreichen.
Viele alteingesessene Restaurants in Bangkok befinden sich am Ufer des großen Chao Phraya Stromes. Große, luftige Terrassen bieten einen Ausblick auf das quirlige Flussleben, Klimaanlagen werden durch den natürlichen Wind ersetzt, der am Wasser beständig weht. Manche Terrassen liegen direkt am Ufer, andere sind auf Stelzen in den Fluss hinein gebaut. Nicht immer sind diese Restaurants leicht zu finden, oft führen nur schmale Gassen dorthin. Das Essen ist traditionell thailändisch, Pizza oder Hamburger wird man hier vergeblich auf der Speisekarte suchen. Zu den beliebtesten Restaurants zählen das Ton Po in der Phra Athit Road, das Nang Nual an der Memorial Bridge oder auch das Yok Yor Khlongsan auf der Thonburi-Seite gegenüber dem River City Shopping Complex.
Die großen Hotels der Stadt versuchen sich regelmäßig gegenseitig zu übertreffen, indem sie Sonderangebote oder Essen vom Buffet „soviel man essen kann“ anbieten. In den Tageszeitungen gibt es täglich seitenlange Hinweise auf spezielle Veranstaltungen oder Sonderpreise in den Hotel-Restaurants.
"tom yang gung" ist das inoffizielle Nationalgericht Thailands.Eine Garnelensuppe mit säuerlichem Beigeschmack. Durch eine Prise Zitronengras und reichlich Chili erhält sie ihren unverkennbaren Geschmack. Weiterhin .In der Regel wird als Beilage Reis serviert.
Die Mahlzeit für den kleinen Hunger. "kui tiao nam" ist eine Nudelsuppe, die man in Bangkok, oder gar in ganz Thailand, an fast jeder Ecke bekommen kann. Mit Wahlweise Schwein, Hühnchen oder Ente schmeckt diese Suppe ausgezeichnet und macht darüber hinaus auch noch satt.
Hinter diesem verwirrenden Namen stehen außerordentlich leckere Tintenfischstückchen. Verfeinert mit Pfeffer und Knoblauch bieten sie eine köstliche Alternative zu anderen Snacks.
Weiterführende Links:
Politik
Wirtschafte
Kultur
| 06ckr/redschmiede Quelle: wikipedia.de