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Die klassische Ägypten-Reiseroute ist das Niltal mit seinen vielen Sehenswürdigkeiten. Hier bauten die Pharaonen Pyramiden, Tempel und Felsengräber, die heutigen Ägypter quirlige Großstädte und den Staudamm bei Assuan. Der Reiseführer trägt dieser Ballung von Sehenswürdigkeiten Rechnung. Er hilft bereits bei der Auswahl der Ziele, er führt genau zum gewünschten Ort und erklärt dort bis ins Detail, was es zu sehen gibt. Er geht ebenso auf die praktische Reiseseite ein, besonders auf die Kreuzfahrtschiffe mit all ihren Vor- und Nachteilen. Z. B. Tipps zur Kabinenwahl, ob man besser stromauf oder stromab fährt, wie weit die Liegeplätze vom Stadtzentrum entfernt sind etc. Ebenso findet man detaillierte Informationen zu Kreuzfahrten auf dem Nilstausee bei Assuan. Wer ein Hotel braucht, findet eine große Auswahl für jeden wichtigen Ort, für den Hunger kaum weniger Restaurants, für Souvenirs die besten Adressen.
Im Jahr 1937 reist die junge Clarissa Ravenstone nach Kairo, um Abstand von einer gescheiterten Ehe zu
bekommen. Was als kurzer Aufenthalt geplant war, wird jedoch zum Wendepunkt ihres Lebens. Fasziniert von der weltoffenen Stadt am Nil mit ihrem orientalischen Flair und von Ägypten zwischen alter Kultur und modernem Leben, trifft die junge Engländerin auf eine schillernde kosmopolitische Gesellschaft. Mit einem jungen Ägypter erlebt sie ein wechselvolles Liebesabenteuer, bis sie schließlich zu sich und zur Liebe ihres Lebens findet.
Über drei Generationen und drei Jahrzehnte hinweg verfolgt diese Trilogie das Leben einer Kairoer Kaufmannsfamilie.
Gilles Kepel, ausgewiesener Kenner des Islam und Autor des "Schwarzbuch des Dschihad", reist nach dem 11. September 2001 durch Länder der islamischen Welt. Es ist eine Rückkehr zu den
Orten und Menschen, die er in den Jahren seines Aufenthalts im Orient kennengelernt hat. Er befragt Imame und junge Frauen, militante Islamisten und Politiker. Im ständigen Rekurs auf die jüngste Geschichte versucht er die Popularität Bin Ladens zu verstehen, aber auch die Faszination des Abendlandes und die Hoffnungslosigkeit angesichts fehlender Perspektiven im eigenen Land. Dabei gelingt es ihm meisterhaft, Analyse und Erzählkunst zu verbinden - zu politisch-literarischen Impressionen von einer sehr persönlichen Reise.