Korfu

Norden

Wer den Norden der Insel Korfu kennenlernen möchte, beginnt am besten mit dem nördlichsten Ort der Insel: Kap Agia Ekaterini. Er ist durch ein Leuchtfeuer gekennzeichent, das in den Felsen der unfruchtbaren Landspitze hin übergreift. Der kleine See Antinioti wird von der halbinsel eingefasst. Hier finden Naturfreunde viele Vogelarten und andere Kleintiere, die an dem Süßwassersee Zuflucht gesucht haben.

Entlang der Nordküste

An der Nordküste entlang sieht man die Ausläufe des höchsten berges der Insel - dem Pantokrator. Dieser ist 906 Meter hoch und seine Flanken entfallen in die See. In der nördlichen Wasserlinie erstreckt sich hingegen ein weites Flachland . Der größte Strand der Insel befindet sich hier zwischen den Gebirgsausläufern bis hin zum Meer. Zentral an diesem Strand gelegen ist der Ort Acharvi, die Stadt Roda hingegen befindet sich am westlichen Ende. In der Nähe befinden sich ebenfalls Ruinen eines dorischen Tempels. Dieser ist durchaus sehenswert, da er aus dem 5. Jahrhundert vor Christus stammt.

Astrakiri

Westlich von Roda liegt Astrakiri, eine Bucht zwischen den ersten Landspitzen mit einem sandstrand und flachem Wasser, so dass sie perfekt zum Baden geeignet ist. Insgesamt gibt es an der norwestlichen Küste Kofus eine Reihe an weichen Sandsteinen - vom Wasser und Wind geschliffene Skulpturen tragen ihren Ruf weit hinaus. Berühmt ist vor allem die "Canal d´Amour Bucht" zwischen Sidari und Peroulades. Sidari ist ein Urlaubszentrum, das reichlich Angebote zur Freizeitgestaltung bietet. Mit vielen gastronomischen Angeboten und einem ausgiebigen Nachtleben stellt der ort das Unterhaltungszentrum der Region dar. Von hier aus kann man auch Ausflüge zu den nahe gelegenen Inseln machen.

Die Nordostküste

An der Nordostküste Korfus gibt es gleich zwei Orte, die gerade bei Familien sehr beliebt sind. die Orte Kontokali und der Ort Gouvia teilen sich den größten Yachthafen der Insel - die venezianische Schiffswerft ist dementsprechend die Hauptattraktion in der Region. Luxus pur kann man dagegen an der Nordküste von Govinobai erleben: Die Komeno Halbinsel hat exklusive Wohnungen zu dementsprechenden Preisen im Angebot. Nördlich von der Halbinsel befindet sich der Ort dassai, der nicht nur eine gut entwickelte Infrastruktur bieten kann, sondern auch mit einem schönen Strand für die urlauber aufwarten kann. Zwischen Wäldern und Orangenhainen kann man in diesem schönen Ort einen traumhaften Urlaub miot vielen Möglichkeiten genießen. In der Nähe befindet sich auch die nationale Kunstgalerie.

Weitere Orte

Zwischen den Orten Ipsos und Pyrgi findet man auf der meilenlangen Strecke verstreut zahlreiche nette Orte und schöne Ausblicke vor den Steilen Hängen des imposanten Pantokratormassivs. Bergauf führt die Straße über Pyrgi, von wo aus man die gefahrene Strecke überblicken und auch einen Blick auf den Urlaubsort Barbati erhaschen kann. Der Strand von Barbati ist mit seiner großen Fläche, die mit weißen Kieselsteinen bedeckt ist, schon von weitem sichtbar, der dort befindliche Olivebhain spendet Schatten und trägt zu der südlichen Athmosphäre bei.

Nissakri, Kaminaki und Kouloura

In einer schönen Bucht an der Nordküste liegt das Zentrum von Nissaki. Der Kiesstrand mündet in türkisfarbenen Wasser, Tavernen mit tollem Blick über die Bucht laden zum Verweilen ein und erlauben auch, sich einen Eindruckvon den schönen Villen dort zu machen. Nördlich von dem Ort Kaminaki ist ebenfalls eine nette Bucht, die von vielen Ferienhäusern und Villen umstellt ist. Das prominesteste Strandhaus im Norden ist das, worin der Schriftsteller Lawrence Durrell sein Inseltagebuch "Schwarze Olive" geschrieben hat. In der Nähe befindet sich die Stadt Kouloura, die durch ihren Fischereihafen und den venezianischen Villen ein beliebtes und hübsches Urlaubsziel abgibt. Traditionell ist auch das Fischerdorf Agios Stafanos, das in einer hufeisenförmigen Bucht im Norden Korfus liegt.

Weitere interessante Punkte im Norden Korfus

Nördlich von Kap Varvara befindet sich an drei eher sumpfigen Seen ein Tierparadies, das einen Ausflug lohnt. In Kassiopi kann man im Fischereihafen den bunten Trubel auf dem Wasser oder in den Straßen genießen, auf einem Hügel in der Nähe des Dorfes liegen die Ruinen einer im römischen Zeitalter errichteten Festung. Der Urlaubsort Kalamaki besitzt einen sehr schönen Strand zum Baden, da das Wasser nur sehr flach abfällt und ein grauer Sandstrand zum Sonnenliegen einlädt.

Die Nordwestküste

An den Stränden der Nordwestküste ist es weniger bebaut und somit wesentlich ruhiger. Hauptmerkmal des Örtchens Agios Stefanos Avlioton ist ein breiter mit weißem Sand bedeckter Strand und flaches freies Ackerland in Richtung Inselmitte. Der Ort Arillas befindet sich südlich um die Landspitze herum. Hier hat man eine schöne Landschaft und einen ebenfalls schönen Strand. Ruinen einer alten Siedlung findet man an der felsigen Landspitze von Afionas. Die Hauptsehenswürdigkeit auf der großen Landspitze an der Norwestküste ist Kloster der Jungfrau Maria aus dem 13. Jahrhundert. Die auf dem Gipfel liegende Festung zieht Abenteuerlustige Urlauber an.

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