Oman befindet sich auf dem südöstlichen Teil der Arabischen Halbinsel. Oman grenzt an Jemen, an Saudi-Arabien und an die Vereinigten Arabischen Emirate.
OM
53º O - 60º O / 16º N - 26º N
212.457
Ka.
2.092 km
Muscat
Nizwa (ca. 63.000 Einwohner)
Muscat (ca. 52.000 Einwohner)
Sama`il (ca. 45.000 Einwohner)
Salalah (ca. 10.000 Einwohner)
6 Regionen: Ad Dakhiliyah, Al Batinah, Al Wusta, Ash Sharqiyah, Az Zahirah, Masqat
2 Gouvernate: Musandam, Zufar
höchster Berg: Jabal Akhadar 3018 m.
November bis März & Mai und September
MEZ + 3 (UTC + 4)
Aktuelle Uhrzeiten finden Sie hier unter
www.zeit-online.de
Ministry of Commerce and Industry
Directorate General of Tourism
Tel: (00968) 771 47 30, 771 65 27
Fax: (00968) 771 44 36
Email: dgt@mocioman.gov.com
Homepage: www.tourism-oman.com
Amtssprache ist Arabisch. Persisch und Urdu sind teilweise Umgangssprachen. Englisch wird ebenfalls gesprochen.
1 Omanischer Rial = 1000 Baiza
Währungskürzel: OR, OMR (ISO-Code)
Banknoten gibt es im Wert von 50, 20, 10, 5 und 1 OR sowie 500, 250, 200 und 100 Baiza
Münzen in den Nennbeträgen 500, 250, 200, 100, 50, 25, 10 und 5 Baiza.
Kreditkarten: Alle internationalen Kreditkarten wie American Express werden akzeptiert, Eurocard, MasterCard und Visa jedoch nur in begrenztem Umfang. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.
Reiseschecks: US$-Reiseschecks werden empfohlen.
Den aktuellen Kurs gibt es unter www.wechselkurse.de
2.460.000 Einwohner
7,9 Menschen je km²
Post: Luftpost nach Europa benötigt 3-4 Werktage.
Internet/E-Mail: Internetcafés findet man in Nizwa und Maskat. Hauptanbieter: OMANTEL (Internet: http://om1.gto.net.om) und Oman Online (Internet: www.omanonline.com)
Telegramme: Kann man im GTO-Büro in Maskat und beim Fernamt aufgeben.
220/240 V, 50 Hz
Adapter erforderlich.
Nach Deutschland: 0049
Von Deutschland: 00968
Der wöchentliche Ruhetag ist der Freitag.
Banken: Sa bis Mi 8-12 Uhr, Do 8-11 Uhr
Geschäfte: Sa bis Do 8/9-13, 16-21/22 Uhr. Einzelne Geschäfte schließen schon um 20 Uhr, wenige Supermärkte haben bis 23 Uhr geöffnet
Behörden: Sa bis Mi 7.30/8-13/14 Uhr
Büros: Sa bis Do 8-13, 16-19 Uhr
Monarchie
Sultan
Islam
Die aktuellen Impfvorschriften und Impfempfehlung dieses Landes gibt es unter www.crm.de
Visum notwendig, dazu u. a. der 6 Monate gültige Reisepass. Antragsdauer ca. 3 Wochen. Rückreiseticket bei Einreise vorlegen. Visum bei Ankunft auf den Flughäfen Seeb (Maskat) und Salalah möglich, die VORHERIGE Visumbesorgung wird aber dringend empfohlen.
Botschaft des Sultanats Oman
mit Konsularabteilung
Bad Godesberg, Bonn
Zuständigkeiten: Bundesrepublik Deutschland, Schweiz
Bad Godesberg
Lindenallee 11
53173 Bonn
Sprechzeit: Mo bis Fr 9-15 Uhr, Konsularabt. Mo bis Fr 9.30-12.30 Uhr
(für Visa-Angelegenheiten)
Tel: (02 28) 35 70 31/32
Fax: (02 28) 35 70 45
Email: info@oman-embassy.de
Homepage: www.oman-embassy.de
Embassy of the Federal Republic of Germany, Maskat
near Al-Nahda Hospital, area Ruwi
Maskat
Tel: (00968) 773 24 82, 773 21 64
Fax: (00968) 773 56 90
Email: diplofrg@omantel.net.om
Das Sultanat Oman ist ein Land in Westasien, an der Südostküste der arabischen Halbinsel. Es grenzt im Nordwesten an die Vereinigten Arabischen Emirate, im Westen an Saudi-Arabien und im Südwesten an Jemen. Die Küste wird begrenzt durch das Arabische Meer im Süden und Osten und durch den Golf von Oman im Nordosten.
Im Norden und Nord-Westen des Landes liegt die erst 1999 festgelegte Grenze zu den Vereinigten Arabischen Emiraten. Im Nord-Osten liegt der Golf von Oman und das arabische Meer im Süd-Osten und Süden. Die parallel zum Golf verlaufende Gebirgskette Al-Hajar (Omangebirge) mit der höchsten Erhebung des Landes, dem Berg Djebel al-Achdar (3,074 m), grenzt die fruchtbare Küstenebene Al-Batinah von der Wüste ab. Auf dem Küstenstreifen liegen die wichtigsten Städte Omans, die Hauptstadt Maskat, Sohar, Sur und Nizwa.
Die Wüste Rub al-Chali, die Oman mit Saudi Arabien und dem Jemen teilt, nimmt den größten Teil des Landesinneren ein und trennt die südliche Provinz Dhofar von Norden des Landes. An der fruchtbaren Küste Dhofars liegt die Provinzhauptstadt Salalah. Die Staatsgrenzen im Landesinneren sind nicht exakt festgelegt, die Fläche Omans beträgt offiziell 309.500 Quadratkilometer (andere Quellen: 212.457 km?).
Zum Territorium des Staates gehört auch die strategisch wichtige Exklave Musandam (Ruus el Djibal), eine Halbinsel an der Straße von Hormuz, zwischen dem Persischen Golf und dem Golf von Oman, sowie eine Enklave namens Madha innerhalb der Vereinigten Arabischen Emirate. Dieses Kap wird vom Rest des Landes durch das Territorium der Vereinigten Arabischen Emirate getrennt.
Generell ist das Klima im Innern des Landes heiß und trocken, an den Küsten heiß und feucht. Die Durchschnittstemperaturen liegen in den Sommermonaten bei ca. 35°C, in den Wintermonat bei ca. 17°C. Im Norden regnet es im Winter, im Dhofar unter dem Einfluss des Monsun von Juni bis September, so dass die Temperaturen dort dann niedriger liegen. Die jährliche Niederschlagsmenge ist gering, durchschnittlich 100 mm im Jahr.
Durch den wenigen Regen hat Oman nur eine spärliche Vegetation, dominierend sind widerstandsfähige Dattelpalmen, in den feuchteren Bergen wachsen auch Bäume wie Zedern oder Ölbäume. In Dhofar wachsen eine Vielzahl teils für die arabische Halbinsel untypische Pflanzen, besonders in den Monaten des Monsunregens und in den Bergen.
Es gibt ca. 85 Arten von einheimischen Vögeln, hinzu kommen Zugvögel die man in Oman beobachten kann. Insgesamt wurden schon über 450 verschiedene Vogelarten gesichtet. Vor den fischreichen Küsten können über 22 verschiedene Arten von Walen und Delphinen beobachtet werden.
Es gibt im Land Schutzgebiete für die an den Stränden Omans Eier legenden Meeresschildkröten. Die ursprünglich in freier Natur schon ausgestorbene Arabischen Oryx wurde in den 1980ern wieder in einem Schutzgebiet angesiedelt, das Arabian Oryx Sanctuary wurde von der UNESCO 1994 als Weltnaturerbe anerkannt.
Weitere bemerkenswerte Landtiere sind verschiedene Gazellenarten, der Leopard und der Arabische Tahr.
2003 hatte Oman 2,34 Millionen Einwohner. Die Bevölkerungsdichte liegt bei acht Einwohnern pro Quadratkilometer. Die Hauptstadt Maskat ist räumlich begrenzt und hat nur 25.000 Einwohner, der engere Hauptstadtbereich hat 370.000, die gesamte Capital Area 632.000. Die mittlere Lebenserwartung liegt bei 69 Jahren. Die Bevölkerung besteht zu etwa 75 Prozent aus Omanis, die meisten sind Araber, im Nordosten stammen viele auch aus Ostafrika. In den Hafenstädten leben zahlreiche Inder, Pakistaner, Bangladescher und Filipinos.
Die Amtssprache in Oman ist Arabisch, es wird aber auch Englisch, Farsi und Urdu gesprochen. Ein Teil der Bevölkerung spricht auch einen Swahili-Dialekt, wie er in Ostafrika und auf Sansibar gesprochen wird.
Der Großteil der Bevölkerung gehört dem Islam an, die Ibaditen machen mit 75% den größten Teil aus, gefolgt von Sunniten, die aus dem Iran und dem Jemen zuwanderten. Ein kleiner Teil der Bevölkerung sind Schiiten, Christen, Juden und Hindu
Die Alphabetisierung Omans betägt 75.8%, 83,1% der männlichen und 67.2% der weiblichen Bevölkerung können Lesen und Schreiben (CIA World Factbook, 2003). Obwohl keine allgemeine Schulpflicht besteht werden ca. 90 % der Kinder eingeschult, der Schulbesuch ist kostenlos. Die einzige Hochschule des Landes, die Sultan-Qabus-Universität wurde 1986 in Mascat gegründet.
Verwaltung und Politik
Oberster Herrscher des Landes ist der Sultan, der das Amt des Staatsoberhaupts und Regierungschefs in sich vereint. Als eine Art Verfassung dient das 1996 von Sultan Qabus ibn Said erlassene "Basic Law of the State". Das Nationale Konsultativrat (Majlis Oman) ist eine nach Zweikammersystem aufgebaute Versammlung mit lediglich beratender Funktion. Das Oberhaus Majlis al Dawla wird von Sultan bestimmt. Das Unterhaus Majlis al-Shura wird von Omanis über 21 auf drei Jahre gewählt, der Sultan hat allerdings das Recht die Wahl für ungültig zu erklären. Politische Parteien sind verboten.
Die Währungseinheit in Oman ist der Rial Omani zu 1000 Baizas. Er ist fest an den US-Dollar gebunden (1 R.O. = 2,58 US$).
Seit 1967 wird Erdöl exportiert, heute mit ca. 85% des gesamten Exports Hauptexportgut des Landes, seit 1978 wird zusätzlich Erdgas gefördert. Weitere Exportgüter sind Fische, Metalle und Textilien. Importiert werden Maschinen und Fahrzeuge, Industriegüter und Lebensmittel. Seit Beginn der Ölexporte ist die Handelsbilanz positiv.
42 % der Bevölkerung arbeiten in der Landwirtschaft oder Fischerei, angebaut werden vor allem Datteln, Limetten, Granatäpfel und Tabak. Der Bergbau beschränkt sich auf den Abbau von Kupfer und wenig Chromit.
Es gibt in Oman ca. 32 800 km Straßen, inzwischen (2005) sind fast alle Orte auf asphaltierten Straßen erreichbar, es fehlen aber Querverbindungen (z.B. Ibri-Sohar und die Küstenstraße östlich von Maskat), so dass die Asphaltstraßen noch kein Netz bilden. Vierspurige Autobahnen (779 km) verbinden Maskat mit Sohar / Fujairah und mit Nizwa, und Ibri mit Buraimi. Viele Omanis benutzen private PKW (285.000), so dass die Zahl der Überlandbusse zwischen großen Orten eher abnimmt, ergänzend verkehren Sammeltaxis zwischen kleineren Orten. Bei jährlich etwa 10.000 Verkehrsunfällen sterben rund 600 Menschen. Ein Eisenbahnnetz existiert nicht.
Der Transport von Öl und Gas erfolgt über ca. 7.000 km Pipelines. Mina el Fahal bei Maskat ist der Ölexporthafen. Weitere wichtige Häfen sind Mina Sultan Qaboos in Matrah und Raysut bei Salalah, der weiter ausgebaut wird und Freihandelszone ist.
Internationale Flughäfen existieren im südlichen Salalah und im Norden des Landes, ca 30 Kilometer westlich von Maskat.
Der Oman war schon um 3000 v.Chr. den Sumerern in Mesopotamien bekannt (siehe: Magan). Nach der Übernahme des Islams im 7. Jahrhundert wurde der Oman Teil des Kalifats der Umayyaden und Abbasiden. Vor allem im Hinterland breitete sich die Sekte der Ibaditen aus, während Sohar zum bedeutendsten Handelszentrum der islamischen Welt aufstieg und Kontakte bis in das Kaiserreich China und nach Ostafrika pflegte. Nach der Zerstörung Sohars durch die Buyiden (965) wurde das Land mehrmals von persischen Eroberern besetzt, bevor im 16. Jahrhundert die Portugiesen die Kontrolle über die Küstenstädte erlangten.
Im Kampf gegen die Eindringlinge wurde der Oman unter der Yaruba-Dynastie und der Said-Dynastie seit dem 17. Jahrhundert vereinigt. Nach der Vertreibung der Portugiesen stieg der Oman zur Seemacht im Indischen Ozean auf und eroberte große Teile der ostafrikanischen Küste. Durch die Teilung des Reiches in das Sultanat Oman und das Sultanat Sansibar (1860) begann der wirtschaftliche Niedergang des Landes, der durch die konservative Politik der Sultane noch verschärft wurde. Erst mit Beginn der Erdölförderung und dem Regierungsantritt von Qabus ibn Said (1970) erfolgte eine umfassende Modernisierung von Wirtschaft und Gesellschaft.
Der Oman wird von mehreren internationalen Fluglinien aus Europa, den arabischen Nachbarländern und dem indischen Subkontinent angeflogen. Viele Verbindungen erfordern Zwischenlanden oder Umsteigen, meist in Dubai. Der zentrale Flughafen befindet sich in Seeb nahe der Hauptstadt Maskat. Von Salalah gibt es nur wenige Flüge in Nachbarländer.
Auf dem Landweg ist der Oman schwer zu erreichen. Nur die Grenze zu den Vereinigten Arabischen Emiraten ist visums- und verkehrstechnisch offen.
Im Jahre 2005 gibt es nur noch zwei Inlandsflugverbindungen: mehrmals täglich von Maskat in den Dhofar (Salalah) und mehrfach wöchentlich in das nicht auf dem Landweg verbundene Musandam (Khasab).
Der öffentliche Fernverkehr wird mit Bussen abgewickelt. Zwischen den größeren Städten fahren Linienbusse, meist nur ein- bis dreimal täglich, Tendenz abnehmend, da sehr viele Omanis private Fahrzeuge haben. Auf kürzeren Nebenstrecken, aber auch auf Busstrecken, fahren Sammeltaxis, die abfahren, wenn sie voll sind. Nur in der Hauptstadtregion existiert ein öffentlicher Nahverkehr mit Bussen und Sammeltaxis. Man ist ansonsten auf eines der zahlreichen Taxis angewiesen. Eisenbahnen gibt es im Oman nicht.
Da das Busnetz sternförmig organisiert ist, die Orte untereinander selten verbunden sind und viele Sehenswürdigkeiten nicht in der Nähe der Stadtzentren liegen, nutzen die meisten Touristen aus dem Ausland die Dienste von Tourveranstaltern oder mieten sich einen PKW oder geländegängiges Fahrzeug. Mit normalen PKW lassen sich alle Städte auf gut ausgebauten Asphaltstraßen erreichen, auch zu kleinen Orten und Stadtteilen werden die Pisten asphaltiert. Die meisten Straßen führen durch Ebenen oder durch breite Täler, so dass man sehr schnell durch das Land kommt. Trotz der vielen Berge gibt es überraschend wenige echte Bergstrecken. Wie das Busnetz sind die mit jedem PKW befahrbaren Straßen und Pisten in Wahrheit meist kein Netz, sondern von zentralen Orten sternförmig ausgerichtet. Für größere Rundfahrten im Land fehlen manche Querverbindungen, z.B. von Ibri nach Sohar und die Küstenstrecke von Maskat nach Sur, für die geländegängige Fahrzeuge notwendig sind.
Oman ist inzwischen gut mit Hotels ausgestattet. Die meisten sind mindestens untere Mittelklasse, so dass Oman kein billiges Reiseland ist, Doppelzimmer bekommt man ab 40 US$. Hotels (manchmal auch Guest House oder Motel genannt) gibt es
• in allen Teilen der Hauptstadtregion von Yiti über Matrah bis Seeb
• in der Batinah bei Ras al-Sawadi, bei Al-Suwaiq und in Sohar
• in Khasab (Musandam)
• am westlichen Hajar-Gebirge bei Nizwa und Bahla und in Ibri
• in Buraimi an der Grenze zu den Emiraten
• am östlichen Hajar-Gebirge in und bei Ibra, in Al-Qabil, am Abzweig zum Wadi Bani Khalid und in Sur
• im Ja´alan am Ras al-Hadd und in Bani Bu Ali
• auf der Insel Masirah und auf dem Weg dorthin in Al-Hajj
• auf dem Weg vom Norden nach Salalah gibt es Unterkünfte in Adam, Haima und Thumrait sowie 3 Rest Houses dazwischen
•im Dhofar in Salalah, Mirbat und Mughsayl
Wüstencamps liegen am Nordrand der Wahiba-Wüste. Ein einfaches Camp liegt zwischen Rustaq und Awabi. Jugendherbergen gibt es in Salalah und in Al-Ashkharah, südlich vom Ras al-Hadd. Eine neue wird in den Bergen bei Al-Hamra gebaut. Zelten ist grundsätzlich überall möglich.
Es ist leicht, im Oman Essen zu gehen. Überall gibt es zumindest einfache Restaurants, Imbissbuden und Kaffeehäuser, die meist von Indern oder Pakistanis betrieben werden. Sie sind billig und bieten im allgemeinen gutes Essen. In größeren Orten, insbesondere in der Hauptstadtregion, finden sich auch spezialisierte Restaurants. Arabisches Essen ist selten fleischlos, so dass Vegetarier in indischen Restaurants bessere Chancen haben.
Omanreisende erfreuen sich an Wüsten, an Wadis in spektakulären Berglandschaften, an Oasen, an alten Festungen und Forts, an Ruinen alter Lehmsiedlungen, an Märkten und an Stränden.
• Hohe Berge und Täler im Hajar beim Jebel Akhdar und Jebel Shams
• Sandwüste mit hohen Dünen: Wahiba
• Wadi Bani Khalid, ein Tal mit bunten Bergen und Pools, die als Wasserspeicher genutzt werden
• Fjordlandschaft in Musandam
• Al-Hazm: ein Fort mit versteckten Wegen
• Das Fort von Nakhl liegt auf einem Felsen und hat eingerichtete Räume
• Der Palast von Jabrin
• Hisn Tamah, die noch nicht fertig restaurierte Festung von Bahla
• Der Hauptstadt-Souq von Matrah hat die größte Auswahl, ist sehr lebendig und stimmungsvoll.
• Der Souq von Nizwa wurde größtenteils neu gebaut und hat große Auswahl an altem Silberschmuck. Freitags ist der Tiermarkt.
• Vom Frauensouq in Ibra sollten Männer gebührenden Abstand halten.
• In Al-Minzafah, etwa 5 km vom Zentrum von Ibra entfernt, stehen viele reiche Lehmhäuser, deren Decken aber schon alle eingestürzt sind. Da die Türen offen sind, lässt sich gut ein Eindruck von gar nicht so lange vergangenen Wohnformen gewinnen.
• Das alte Zentrum von Manah ist von einer Stadtmauer umgeben, die Lehmhäuser zerfallen zwar, geben aber immer noch einen guten Eindruck früheren Lebens wieder.
• Die Atmosphäre von Matrah, besonders am Corniche an der Wasserlinie mit alten Kaufmannshäusern und im Souq, wird auch zukünftig erhalten bleiben. Der Wohnbereich der schiitischen aus Belutschistan stammenden Lawatis ist allerdings nicht zugänglich.
• Die Hafenstadt Sur wirkt als einzige im Oman wirklich städtisch lebendig in ihrer alten Struktur.
• Weihrauchbäume im Dhofar
• Dattelpalmen in allen Oasen
• Reservat der Arabischen Orxy
• Schildkröten an der Küste südlich vom Ras al-Hadd
• Delfine vor den Küsten
• An den Lagunen im Dhofar und bei Ras al-Hadd lassen sich viele Vögel beobachten
Oman ist nicht gerade das Badeland. Einsame oder Hotelstrände sind die einzigen passenden Orte für Badevergnügen. Strände als Orte der Begegnung, zum Joggen oder Fußballspielen, werden aber auch bei Einheimischen immer beliebter.
• Der große Strand von Yiti liegt in schöner Berglandschaft nahe der Hauptstadt.
• Im Dhofar, vor der Lagune Khor Ruri liegt ein schöner, von Felsen eingerahmter Strand.
Wandern
Wanderungen verschiedener Länge sind besonders in den Bergregionen möglich. Man wird sich oft an Pisten orientieren, die sich durch Wadis schlängeln und zu kleinen Oasen führen. Auf den Jebel Shams führt sogar ein beschilderter Weg, ebenso gibt es eine Zweitageswanderung von den Pools bei Mukal im Wadi Bani Khalid ins Wadi Tiwi an der Küste.
Off-Road
Wüsten und abgelegene Bergregionen bieten sich für Fahrten mit entsprechenden Fahrzeugen an. So können auch Durchquerungen des Hajar unternommen werden, die anders nicht möglich sind.
Tauchen
Tauchen und Schnorcheln kann man an vielen Felsküsten, z.B. in Musandam, südlich von Qantab, beim Ras al-Sawadi.
Archäologie
Archäologisch Interessierte können im Oman Zeugnisse alter Kulturen finden.
•Der alte Weihrauchhafen Samhuram, Teil des UNESCO-Weltkulturerbes zum Thema Weihrauch
•4000 Jahre alte Bienenkorbgräber liegen bei Bat und Al-Ayn
•Man glaubt Ubar, einen ehemals legendär reichen Ort, bei Shisr gefunden zu haben
Höhlen
•Die große Karsthöhle Hota Cave wird 2005 für das Publikum hergerichtet.
•Eingestürzte Karsthöhlen gibt es im Dhofar im Jebel Samhan