Wie viel Sonne ist gut für mich? Das berühmt berüchtigte Spiel mit dem Lichtschutzfaktor ist für Tourinauten eben immer wieder eine Herausforderung! Wissen Sie was der Lichtschutzfaktor einer Sonnencreme wirklich aussagt? Klar, je höher der Lichtschutzfaktor, desto länger das Sonnenbad. Aber wie lange? Hier unsere Hilfe:
Hauttyp x Lichtschutzfaktor = Dauer des Sonnenbades in Minuten Achtung: Nach Ablauf der Zeit kann man den Sonnenschutz nicht durch erneutes Eincremen/Nachcremen verlängern. Es empfiehlt sich daher daraufhin den Rest des Tages im Schatten zu verbringen. Nicht vergessen - Sonnenschutz ist nicht nur im Sommer wichtig, sondern auch beim Skifahren! In den Bergen besteht eine hohe UV-Belastung, die fiese Sonnenbrände verursachen kann.
Hauttyp 1 = ungeschützt 6 Minuten Sehr helle Haut, rötliches Haar, Sommersprossen, Haut wird sehr langsam braun.
Hauttyp 2 = ungeschützt 10 Minuten Helle Haut, blondes Haar, Sommersprossen, Haut wird langsam braun.
Hauttyp 3 = ungeschützt 12 Minuten Hellbraune Haut, dunkelblondes bis hellbraunes Haar, kaum Sommersprossen, wird schnell braun.
Hauttyp 4 = ungeschützt 17 Minuten Braune Haut, braunes bis schwarzes Haar, keine Sommersprossen, wird sehr schnell braun.
Hauttyp 5 = ungeschützt 8 Minuten Sehr empfindlich, Neigung zu allergischen Reaktionen und Reizungen.
Hauttyp 6 = ungeschützt 6 Minuten Säuglinge und Kinder bis 14 Jahre. Haut wird langsam braun und ist sehr empfindlich.
1.) Sie sind Hauttyp 3
2.) Sie haben Sonnenschutzfaktor 16
3.) 10 Minuten x 16 = Die empfohlene Sonnenbaddauer beträgt 160 Minuten.
Die Sonnencreme sollte fetthaltig sein, damit sie in die Haut einziehen kann. Die beste Wirkung wird erzielt, wenn man die Sonnencreme im Schatten aufträgt und der Haut daraufhin ca. 20 Minuten Zeit gibt. Erst dann bietet Sie Schutz und man kann sich in die Sonne legen.
Achtung: Nicht nur die direkte Sonneneinstrahlung führt zum Sonnenbrand. Auch im Schatten kann die Haut Verbrennungen erleiden. UV-Strahlen durchdringen Wolken und teilweise auch luftige Kleidungsstücke. Bis zu 80 Prozent der Strahlungsintensität können von Sand, Wasser und Gebäuden reflektiert werden. Dieses wird kaum wahrgenommen, kann aber bei empfindlichen Menschen, die sich z.B. den ganzen Tag am Strand unter einem Schirm befinden, Sonnenbrand verursachen.
Im Wasser ist die Haut besonders gefährdet! Durch das kühlende Nass auf der Haut wird die Sonnenbrandgefahr meist unterschätzt. Doch die Sonnenstrahlen dringen bis zu 60 Prozent durchs Wasser (ausgehend von einer durchschnittlichen Schwimm- und Schnorcheltiefe). Zudem werden die Sonnenstrahlen durch die Wasseroberfläche reflektiert. So entsteht die Wirkung eines Brennglases. Bei längeren Aufenthalten im Wasser empfiehlt es sich neben einer wasserfesten Sonnenmilch zum Schutz ein T-Shirt zu tragen.