
Icod de los Vinos ist eine Gemeinde im Nord-Nordwesten der Kanareninsel Teneriffa mit 24.290 Einwohnern (Stand 2005). Icod de los Vinos ist mit Santa Cruz de Tenerife über die Straße Buenavista del Norte - Icod de los Vinos und TF-2 verbunden. Icod de los Vinos liegt west-südwestlich von Santa Cruz de Tenerife und nördlich von Arona und dem Flughafen Reina Sofia. Nachbargemeinden sind La Guancha im Osten, La Orotava im Südosten, Santiago del Teide im Süden und Garachico im Westen. Die Gemeinde Icod de los Vinos hat eine Fläche von 95,9 km² auf einer durchschnittlichen Höhe von 235 m über dem Meeresspiegel.
Die Stadt Icod de los Vinos an der Nordküste von Teneriffa macht ihrem Namen alle Ehre - Alles dreht sich hier um Wein, was man auch an den vielen Weinhängen um das kleine Städtchen herum sehen kann. Neben diesem Faktor ist die Stadt ebenfalls für den "Drago Milenario" bekannt, dem ältesten Drachenbaum der Welt. Dieser misst 20 Meter und ist zwischen 600 und 800 Jahre alt. Der Stammumfang beträgt stolze sechs Meter. Um diese Sehenswürdigkeit herum wurde ein kleiner Parkgarten angelegt, auch die kleine Pfarrkirche San Marcos kann man von dort aus sehen.
Mariposario del Drago In diesem gebäude kann man hunderte von Falterarten aus aller Welt bewundern. Das Schmetterlingshaus bietet Einblicke in die Entwicklungsphasen der filigranen Tierchen und ist für Besucher täglich von morgens halb zehn bis abends um sechs Uhr geöffnet.
Die Kirche San Marcos wurde im 15. Jahrhundert errichtet. Lohnenswert ist die Betrachtung der schönen, aus kanarischem Holz geschnitzen Decke, des Barocjaltars aus getriebenem Silber und des wunderschönen Renaissanceportals. Auch ein zwei Meter hohes Silberkruzifix ist ein Blick wert.
Zum einen gibt es in Icod de los Vios den schon erwähnten Parque del Drago, den botanischen Garten rund um den alten Drachenbaum. Hier gibt es viele einheimische Pflanzen und tropische Bäume zu sehen. Zum anderen bietet die Plaza de Pila eine gemütliche Atmosphäre zum Rast machen und genießen. Der Platz liegt direkt neben der Kirche San Marcos und ist eingerahmt von stadthäusern aus dem 18. Jahrhundert.
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