
Masca ist ein Bergdorf (Einwohnerzahl 2003: etwa 150) im Nordwesten der kanarischen Insel Teneriffa. Der im Teno-Gebirge 650-800 m über dem Meeresspiegel gelegene Ort war bis Anfang der 1960er Jahre nur über Maultierpfade zu erreichen. Mittlerweile verbindet eine schmale Bergstraße Masca mit Buenavista und Santiago del Teide. Den Mittelpunkt des Ortes bildet die kleine Plaza bei der Kirche.
Das von hohen Bergen umgebene Masca besteht aus mehreren Ortsteilen, die sich über verschiedene Berghänge verteilen. Überall, wo es möglich ist, wurden terrassierte Felder angelegt. Darauf werden vor allem Kartoffeln, Weizen und in geringen Mengen Obst und Gemüse angebaut. Da der Ort über eine ausreichende Wasserversorgung verfügt, grünt und blüht es, wohin das Auge blickt.
Besonders auffallend ist die Bauart der Häuser in Masca, die zweistöckig an die Berghänge gebaut worden sind. Zwischendecken fehlen im Inneren, so dass es regelmäßig nur einen Raum gibt. Einige der Häuser sind verlassen, da es die Bewohner mangels Verdienstmöglichkeiten in die Städte der Insel oder auf das spanische Festland zog.
Durch das Tal von Masca, in dem außer dem gleichnamigen Ort nur noch vereinzelte Bauernhöfe zu finden sind,windet sich heute eine sehr serpentinenreiche und enge Straße. Vor entgegenkommenden Fahrzeugen sollte man sich also besser in Acht nehmen. Der noch sehr ursprüngliche Ort Masca lohnt einen Rundgang, auch wenn die Parkmöglichkeiten eher spärlich gesäät sind.
Nahe der Fidel Bar erfolgt der Einstieg in den Barranco de Masca, eine Schlucht, die sich bis zum Meer zieht. Wer entsprechend ausgerüstet und die richtige Kondition hat, kann den Abstieg zum drei Stunden entfernten Meer auf sich nehmen. Wer sicher gehen will, bestellt sich für dort ein Wassertaxi, damit man den gleichen Weg nicht weieder raufklettern muss.
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